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	<title>Nina Teubenbacher &#8211; Mag. Nina Teubenbacher, MA</title>
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	<description>Psychologin, HR Expert, Coach</description>
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		<title>Stress oder Depression? Woran Sie den Unterschied erkennen</title>
		<link>https://www.ninateubenbacher.at/stress-oder-depression/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Teubenbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 11:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen fragen sich in belastenden Phasen: Ist das noch Stress oder schon eine Depression? Diese Unterscheidung ist nicht immer einfach, aber wichtig. Denn Stress gehört zwar zum Leben dazu, anhaltender oder chronischer Stress kann jedoch das Risiko für depressive Symptome und depressive Episoden erhöhen. Gleichzeitig ist nicht jede Erschöpfung automatisch eine Depression. Stress ist [&#8230;]]]></description>
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<p>Viele Menschen fragen sich in belastenden Phasen: <strong>Ist das noch Stress oder schon eine Depression?</strong> Diese Unterscheidung ist nicht immer einfach, aber wichtig. Denn Stress gehört zwar zum Leben dazu, anhaltender oder chronischer Stress kann jedoch das Risiko für depressive Symptome und depressive Episoden erhöhen. Gleichzeitig ist nicht jede Erschöpfung automatisch eine Depression.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.ninateubenbacher.at/wp-content/uploads/2026/03/pexels-ken-tomita-127057-389818-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1674" srcset="https://www.ninateubenbacher.at/wp-content/uploads/2026/03/pexels-ken-tomita-127057-389818-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.ninateubenbacher.at/wp-content/uploads/2026/03/pexels-ken-tomita-127057-389818-1-300x200.jpg 300w, https://www.ninateubenbacher.at/wp-content/uploads/2026/03/pexels-ken-tomita-127057-389818-1-768x512.jpg 768w, https://www.ninateubenbacher.at/wp-content/uploads/2026/03/pexels-ken-tomita-127057-389818-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.ninateubenbacher.at/wp-content/uploads/2026/03/pexels-ken-tomita-127057-389818-1-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Arbeitsplatz als Symbol für Stress, Erschöpfung und psychische Belastung</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Stress ist nicht automatisch eine Depression</h2>



<p>Stress ist zunächst eine natürliche Reaktion auf Belastung. Kurzfristig kann Stress sogar hilfreich sein, etwa um in einer anspruchsvollen Situation handlungsfähig zu bleiben. Problematisch wird es, wenn Belastung über längere Zeit anhält, Erholung kaum mehr gelingt und das Gefühl entsteht, dauerhaft unter Druck zu stehen. Chronischer Stress gilt als relevanter Risikofaktor für die Entwicklung depressiver Symptome. (Slavich &amp; Irwin, 2014)</p>



<p>Eine Depression ist dagegen mehr als „zu viel Stress“. Die WHO beschreibt Depression als psychische Erkrankung, die durch anhaltend gedrückte Stimmung oder einen länger andauernden Verlust von Interesse oder Freude gekennzeichnet ist. Häufig kommen weitere Beschwerden hinzu, etwa Schlafprobleme, Energielosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schuldgefühle oder Hoffnungslosigkeit. Depression geht zudem mit einer spürbaren Beeinträchtigung im Alltag einher. (World Health Organization [WHO], 2025)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zusammengefasst: Stress oder Depression?</h2>



<p><strong>Stress</strong> zeigt sich häufig durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>innere Anspannung</li>



<li>Reizbarkeit</li>



<li>Überforderung</li>



<li>Müdigkeit</li>



<li>Schwierigkeiten, abzuschalten</li>
</ul>



<p><strong>Depression</strong> zeigt sich häufig zusätzlich durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>anhaltende Niedergeschlagenheit</li>



<li>Interessenverlust</li>



<li>innere Leere</li>



<li>Hoffnungslosigkeit</li>



<li>deutliche Antriebslosigkeit</li>
</ul>



<p>Ein wichtiger Unterschied ist: Bei Stress gibt es oft noch Momente, in denen Entlastung oder Erholung spürbar sind. Bei einer Depression berichten Betroffene häufiger, dass selbst Schlaf, freie Tage oder Urlaub kaum mehr Erleichterung bringen. Diese klinische Einordnung deckt sich mit den WHO- und NICE-Beschreibungen von Depression bei Erwachsenen. (WHO, 2025; National Institute for Health and Care Excellence [NICE], 2022/2026)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Typische Unterschiede zwischen Stress und Depression</h2>



<p>Nicht jede stressige Phase ist behandlungsbedürftig. Gleichzeitig ist es sinnvoll, genauer hinzusehen, wenn Beschwerden über längere Zeit anhalten.</p>



<p>Bei Stress stehen oft Anspannung, Erschöpfung und Überforderung im Vordergrund. Viele Menschen fühlen sich „unter Strom“, schlafen schlechter oder sind schneller gereizt. Sie erleben sich aber meist noch als grundsätzlich handlungsfähig und können zumindest zeitweise auftanken.</p>



<p>Bei einer Depression wird häufig noch etwas anderes spürbar: Es geht nicht nur um Überlastung, sondern um ein Gefühl von Schwere, Rückzug, Freudlosigkeit oder Leere. Betroffene erleben oft, dass ihnen Dinge, die früher wichtig oder angenehm waren, kaum mehr etwas geben. Auch Grübeln, Selbstabwertung und Hoffnungslosigkeit können zunehmen. Diese Symptome gehören zu den typischen Merkmalen depressiver Störungen. (WHO, 2025)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warnzeichen: Wann aus Belastung mehr werden kann</h2>



<p>Besonders aufmerksam sollten Sie werden, wenn Beschwerden nicht mehr nur in Belastungsspitzen auftreten, sondern über Wochen anhalten.</p>



<p>Mögliche Warnzeichen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>anhaltende Erschöpfung</li>



<li>sozialer Rückzug</li>



<li>Interessenverlust</li>



<li><a href="https://www.ninateubenbacher.at/schlafstoerungen-ursachen-tipps/" target="_blank" data-type="post" data-id="1668" rel="noreferrer noopener">Schlafstörungen</a></li>



<li>Konzentrationsprobleme</li>



<li>Hoffnungslosigkeit</li>



<li>vermehrtes Grübeln</li>



<li>das Gefühl, nur noch zu funktionieren</li>
</ul>



<p>Wissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass belastende Lebensereignisse und chronischer Stress mit einem erhöhten Risiko für Depression zusammenhängen. Dabei beeinflusst Stress nicht bei allen Menschen dieselben Symptome gleich stark; einzelne depressive Symptome können unterschiedlich empfindlich auf Stress reagieren. (Fried et al., 2015; Slavich &amp; Irwin, 2014)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum anhaltender Stress das Depressionsrisiko erhöhen kann</h2>



<p>Die Verbindung zwischen Stress und Depression lässt sich nicht auf einen einzigen Mechanismus reduzieren. In der Forschung werden unter anderem Veränderungen in der Stressregulation, Schlafstörungen, Entzündungsprozesse, sozialer Rückzug und anhaltendes Grübeln diskutiert. Chronischer Stress kann biologische und psychologische Prozesse in Gang setzen, die depressive Entwicklungen begünstigen. (Slavich &amp; Irwin, 2014)</p>



<p>Auch im Alltag ist das gut nachvollziehbar: Wer über längere Zeit stark belastet ist, sich kaum erholt, immer stärker an sich zweifelt und sich zunehmend zurückzieht, gerät leichter in eine depressive Dynamik. Das bedeutet nicht, dass jede stressige Phase in eine Depression mündet. Es bedeutet aber, dass anhaltende Belastung ernst genommen werden sollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erschöpft, leer, nur noch am Funktionieren?</h2>



<p>Viele Menschen suchen zunächst nicht nach „Depression“, sondern eher nach Formulierungen wie:<br>„Ich bin nur noch erschöpft.“<br>„Ich kann nicht mehr abschalten.“<br>„Ich funktioniere nur noch.“</p>



<p>Gerade deshalb ist es hilfreich, sich folgende Fragen zu stellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Habe ich noch Freude an Dingen?</li>



<li>Erhole ich mich noch?</li>



<li>Bin ich eher angespannt oder eher leer?</li>



<li>Habe ich das Gefühl, dass es wieder besser werden kann?</li>



<li>Schaffe ich meinen Alltag noch?</li>



<li>Ziehe ich mich zunehmend zurück?</li>
</ul>



<p>Wenn Sie merken, dass nicht nur Stress, sondern auch Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Hoffnungslosigkeit oder ausgeprägte Antriebslosigkeit im Vordergrund stehen, ist es sinnvoll, die Situation genauer abzuklären. (WHO, 2025; NICE, 2022/2026)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist</h2>



<p>Professionelle Unterstützung ist besonders dann sinnvoll, wenn Beschwerden über Wochen anhalten, der Alltag spürbar leidet oder der Eindruck entsteht, dass Erholung nicht mehr gelingt. Auch wenn Sie nur noch funktionieren, sich stark zurückziehen oder sich innerlich zunehmend leer fühlen, kann ein Erstgespräch helfen, die Situation besser einzuordnen. NICE empfiehlt bei Depression im Erwachsenenalter eine strukturierte klinische Einschätzung und betont, dass sich die Behandlung nach Schweregrad, Verlauf und individueller Belastung richtet. (NICE, 2022/2026)</p>



<p>Wichtig ist: Nicht jede Belastung braucht sofort Behandlung. Aber es ist sinnvoll, frühzeitig hinzusehen, bevor sich Beschwerden verfestigen.</p>



<p>Informationen zum <strong>Ablauf eines Erstgesprächs und zu den Kosten</strong> finden Sie <a href="https://www.ninateubenbacher.at/ablauf/" target="_blank" data-type="page" data-id="589" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erstgespräch in Mödling: psychologische Unterstützung bei Stress, Erschöpfung und Depression</h2>



<p>Wenn Sie sich fragen, ob es sich noch um Stress oder bereits um eine depressive Entwicklung handeln könnte, kann ein Erstgespräch helfen, Ihre Situation einzuordnen und nächste Schritte zu klären.</p>



<p>In meiner Praxis in Mödling begleite ich Erwachsene unter anderem bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stress und Überforderung</li>



<li><a href="https://www.ninateubenbacher.at/stress-oder-burnout-unterschied/" target="_blank" data-type="post" data-id="1617" rel="noreferrer noopener">Erschöpfung und Burnout</a></li>



<li>Depression</li>



<li>Angst und Grübeln</li>
</ul>



<p>Gerade bei anhaltender Belastung im Arbeitskontext kann es entlastend sein, frühzeitig Unterstützung in Anspruch zu nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p><strong><a href="https://www.ninateubenbacher.at/stress-oder-burnout-unterschied/" target="_blank" data-type="post" data-id="1617" rel="noreferrer noopener">Stress</a> und Depression sind nicht dasselbe.</strong> Stress ist zunächst eine Reaktion auf Belastung. Eine Depression ist ein ernstzunehmendes psychisches Störungsbild mit anhaltender Beeinträchtigung. Gleichzeitig besteht ein klarer Zusammenhang: Chronischer oder starker Stress kann das Risiko für depressive Symptome und Depressionen erhöhen. (Slavich &amp; Irwin, 2014)</p>



<p>Wenn Sie das Gefühl haben, nur noch zu funktionieren, sich nicht mehr zu erholen oder sich über längere Zeit niedergeschlagen, leer oder antriebslos zu fühlen, kann ein<a href="https://www.ninateubenbacher.at/wie-laeuft-ein-psychologisches-erstgespraech-ab/" target="_blank" data-type="post" data-id="1601" rel="noreferrer noopener"> Erstgespräch</a> helfen, die Situation professionell einzuordnen.</p>



<p><strong>Sie möchten klären, ob es sich noch um Stress oder bereits um eine Depression handeln könnte? Gerne unterstütze ich Sie in einem <a href="https://www.ninateubenbacher.at/terminbuchung/" target="_blank" data-type="page" data-id="928" rel="noreferrer noopener">Erstgespräch </a>in meiner Praxis in Mödling oder online.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p>Fried, E. I., Nesse, R. M., Guille, C., &amp; Sen, S. (2015). The differential influence of life stress on individual symptoms of depression. <em>Acta Psychiatrica Scandinavica, 131</em>(6), 465–471.</p>



<p>National Institute for Health and Care Excellence. (2022/2026). <em>Depression in adults: Treatment and management (NG222).</em> Last reviewed January 30, 2026.</p>



<p>Slavich, G. M., &amp; Irwin, M. R. (2014). From stress to inflammation and major depressive disorder: A social signal transduction theory of depression. <em>Psychological Bulletin, 140</em>(3), 774–815.</p>



<p>World Health Organization. (2025). <em>Depressive disorder (depression).</em> Fact sheet updated August 29, 2025.</p>
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